Schulklasse vor dem Kraftwerk Altendorf

Erneuerbare Energieproduktion erleben: Fünftklässlerinnen und Fünftklässler erkunden Kraftwerke des ewb

In den vergangenen Wochen haben rund 160 Schülerinnen und Schüler der fünften Primarklassen der Schule Buchs die Kraftwerke Altendorf und Tobeläckerli des ewb (Elektrizitäts- und Wasserwerk der Stadt Buchs) besucht. Die Kraftwerksexkursionen sollen das Verständnis der Kinder für erneuerbare Energie stärken.

Niklaus Müller erklärt den Schülerinnen und Schüler Energie.

Unterricht mit Praxisbezug

Zu Beginn der Exkursion erhielten die Klassen eine Einführung in das Thema Elektrizität und erneuerbare Energien. Anschliessend führte ein Mitarbeitender des ewb die Klassen durch die Kraftwerke Altendorf und Tobeläckerli sowie das Wasserreservoir Tobeläckerli. Die Kinder erlebten dabei live, wie aus Wasserkraft elektrische Energie gewonnen wird.

Ein Höhepunkt jeder Kraftwerksexkursion war der Bau kleiner Wasserräder aus Holz. Jedes Kind bastelte sein eigenes Wasserrad und testete es anschliessend im Löchlibach. So konnten die Schülerinnen und Schüler spielerisch erfahren, welche Kraft fliessendes Wasser hat.

Schülerinnen besichtigen das Wasserreservoir Tobeläckerli.

Früh das Verständnis für erneuerbare Energie stärken

«Wer einmal erlebt hat, wie aus Wasserkraft elektrische Energie entsteht, versteht technische Zusammenhänge besser», sagt Jürg Göldi, Direktor ewb. «Mit den Kraftwerksexkursionen möchten wir Kindern einen greifbaren Zugang zu Energiefragen geben und ihr Interesse an naturwissenschaftlichen Themen fördern. Die Besuche verbinden Schulstoff mit Erlebnissen vor Ort.»

Langjährige Zusammenarbeit mit der Schule Buchs

Die Kraftwerksexkursionen für die fünften Klassen der Schule Buchs finden seit mehreren Jahren statt und sind ein fester Bestandteil des Schuljahres. Das ewb stellt das Angebot gemeinsam mit der Schule zusammen. Die Exkursionen ergänzen den theoretischen Unterricht in der Schule und ermöglichen den Kindern einen Einblick in die erneuerbare Energieproduktion ihres Wohnortes.

«Die Exkursionen zeigen, dass erneuerbare Energieproduktion ganz in der Nähe stattfindet und nicht abstrakt ist», so Jürg Göldi weiter. «Gleichzeitig lernen die Kinder, wie wichtig ein bewusster Umgang mit elektrischer Energie und Wasser ist.»

Medienmitteilung

Veröffentlicht am 29. Juni 2026
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